Gehen wir mal davon aus: Es gibt nur dieses eine Leben. Jeder Augenblick ist vergänglich. Wir haben diese einmalige Chance unser Leben und Wirken zu gestalten. Was wollen wir aus der Besonderheit unseres Lebens machen? Wie wollen wir leben? Welche Spuren wollen wir hinterlassen? Was wollen wir künftigen Generationen für die Gestaltung ihres Lebens mitgeben?

„Was wirklich wirklich wichtig ist“ zielt nicht darauf ab, allgemeingültige Antworten auf diese Fragen zu geben. Die Frage nach dem wirklich wirklich Wichtigen weist auf etwas hin, was nicht eindeutig fassbar ist, sondern unsere Werte, Haltungen und Einstellungen sowie die des Gegenübers in den Fokus stellt. Dazu braucht es oft etwas Zeit. Das wird schon in der Doppelung des „wirklich“ sichtbar.

Dieses Projekt hat vor allem ein Ziel: Dem Einzelnen den Raum zu geben, den eigenen Antworten näher zu kommen – indem wir Fragen stellen, Impulse bieten und einen gesellschaftlichen Diskurs über diese Frage anregen. Wie wir das anstellen? Indem wir Interviews mit unterschiedlichen Menschen führen und Impulse einholen (siehe Impulsgeber), Vorträge halten, Seminare und Workshops geben, ein Buch veröffentlichen, das Impulse für Erziehung und Schule gibt, ein Kinderbuch schreiben, Poetry Slams und Lesungen veranstalten, auf Straßenfesten Aktionen durchführen, medial präsent sind (Homepage, Facebook, Twitter…) usw. Das alles mit der Idee, unseren Alltag achtsamer und bewusster zu gestalten und so das wirklich wirklich Wichtige im Hier und Jetzt zu verankern.