Ingo Oschmann, Comedian

„Liebe, Empathie und Ehrlichkeit.“

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister

Wirklich ‎wichtig ist der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft – das Füreinander einstehen, wenn ein Mensch Hilfe braucht. Dieses Miteinander kommt auch in unserem solidarischen Gesundheitswesen zum Ausdruck. Wir können zu Recht darauf stolz sein, dass die Menschen in unserem Land bei Krankheit, nach einem Unfall oder bei Pflegebedürftigkeit gut versorgt sind – und zwar unabhängig von Alter, Wohnort und Geldbeutel.‎ Mit den Verbesserungen, die wir in dieser Wahlperiode in der Pflege, der ambulanten und der Krankenhausversorgung auf den Weg gebracht haben, sorgen wir dafür, dass das auch in Zeiten des enormen medizinischen Fortschritts und einer älter werdenden Gesellschaft so bleibt. Genauso wie eine hochwertige Gesundheitsversorgung und Pflege, benötigen kranke und pflegebedürftige Menschen Zuwendung. Dass Millionen Menschen in Deutschland gut versorgt sind, verdanken wir auch der gelebten Solidarität in unseren Familien und dem unverzichtbaren Einsatz unserer Pflegekräfte. Ob ambulant oder stationär betreut: die Gewissheit, bis zuletzt nicht allein zu sein, so gut es geht am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, bestmöglich versorgt und betreut zu werden – das ist es, was eine gute Versorgung und Pflege ausmachen. (Hermann Gröhe)

Gianluca, 13 Jahre

GianlucaVogel

© Gianluca Vogel

Was wirklich wirklich wichtig ist:
-Selbstbehauptung
-Konfliktlösung
-Vertrauen
-Mut
-u.v.m.

Durch den Mut entsteht Selbstbehauptung. Dafür braucht man allerdings auch Vertrauen in z.B. Mitschülern.

Das und vieles mehr ist für mich wirklich wirklich wichtig!

Neven Subotic, Profifussballer

In meinem Leben habe ich gemerkt, dass es wichtig ist, nach links und rechts zu schauen. Ich hatte ein sehr privilegiertes Leben, auch wenn ich relativ zu meinem Umfeld nicht „oben“ oder in der „Mitte“ war. Trotzdem war ich verglichen zur Weltbevölkerung ein sehr, sehr glückliches Kind und ich finde es ist gerecht, mein Leben auch zu nutzen, um die Missstände, die auf der Welt momentan herrschen, auszugleichen. Fakt ist: Ich bin in einem Krankenhaus geboren, so wie wahrscheinlich die meisten, die das gerade lesen. Es gibt noch immer sehr viele Kinder auf der Welt, die diesen Luxus nicht haben. Wir sprechen über die ersten Momente im Leben. Schauen wir danach mal weiter: Die ersten Tage, Wochen, Monate und Jahre sind zwischen verschiedenen Ländern oder Kontinenten schon sehr unterschiedlich. Ich finde, dass dieser Unterschied so groß ist, dass es Priorität im Leben hat mich für unterschiedliche Leute einzusetzen bzw. das Glück, das einem geschenkt wurde, zu teilen. Ich finde, dass diese zwischenmenschliche Kooperation das schönste ist auf der Welt. (…)

Tobias Zimmermann, Autor

Erstmal finde ich es wichtig, sich überhaupt mit der Frage ,Was ist wirklich wirklich wichtig?’ auseinanderzusetzen. Sonst fangen die Leute nicht an zu denken. Die Leute rennen dann nur durch die Gegend und ihnen ist das fast egal. Sie versuchen sich mit ihrem Alltag, mit ihren aktuellen Problemchen oder mit dem Fernsehprogramm zu beschäftigen. Aber es wäre wichtig, die Leute ans Denken zu bekommen. Aber ich finde es total schwierig, eine Antwort zu finden, denn es ist ja fast eine Sinnfrage. Bei der Frage nach dem Sinn des Lebens kann man sich schnell verrennen. Man stößt immer wieder an seine Grenzen. Noch schlimmer ist es, wenn alles offen bleibt: Wenn man in den Himmel guckt und man weiß nicht, wo fängt es an, wo hört es auf? Genauso ist es bei der Sinnfrage: Der erste Schritt ist, sich damit zu beschäftigen. Sich selbst zu reflektieren, die Welt und die Gesellschaft zu reflektieren. Man muss das gedanklich angehen. Ich bin überhaupt kein Bildungsmensch und weiß nicht, was gerade die schulpädagogischen Pläne sind. Aber es wäre sicher gut, diese Frage in die Schule zu bringen und sie beispielsweise im Philosophieunterricht zu stellen.

© Thomas Rodenbücher - Flickr: IMG_4594.jpg CC BY 2.0

Nia Künzer, ehemalige Fußballnationalspielerin

Was mich meine 34-jährige Erfahrung lehrt, ist, dass man bei allem, was man tut, versuchen muss, mit sich im Reinen zu sein. Es geht in Richtung Kant: Bei sich bleiben, versuchen mit sich und der Welt im Reinen zu bleiben.

Dazu bedarf es der Moral, des Gewissens, also wie man in bestimmten Situationen handelt, der Reflexion wie man in der Vergangenheit gehandelt hat und wie man es in Zukunft besser machen will. Das ist das Abstrakte, was wirklich wichtig ist. Ansonsten ist es etwas handfesteres: Bei mir ist es der Rückhalt der Familie und der Freunde.

Das hat mir mein Leben gelehrt. Wenn ich jetzt so überlege, was mir wirklich wichtig ist, ist es, mich so zu verhalten, dass ich mit mir und mit anderen und meine Mitmenschen mit mir im Reinen sind. Ich versuche in meinem Handeln ehrlich zu sein und niemanden zu verletzen.

© Thomas Fries, Lizenz: cc-by-sa-3.0 de

Manuela Schwesig, Politikerin

Für mich ganz persönlich ist die Familie, ein gutes soziales Umfeld und dass man zusammenhält wirklich wichtig. Auf politischer Ebene ist Frieden und ohne Gewalt aufzuwachsen ganz wichtig. Und es kommt darauf an, dass es in unserem Land Chancengleichheit gibt. Dass jeder mit seinen Talenten einen guten Weg machen kann und sozialer Aufstieg nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Ich bin selber in einer großen Familie aufgewachsen, wo ich alles sehen kann: Dass es bspw. Leuten auch unverschuldet nicht gut gehen kann, weil sie vielleicht arbeitslos werden, weil sie krank sind. Wo ich aber auch sehe, dass man, wenn man sich anstrengt, auch erfolgreich sein kann und dass es dabei aber immer darauf ankommt, dass die Leute solidarisch sind. Diejenigen, denen es gut geht, müssen auch bereit sein, sich um andere zu kümmern. Es nützt nichts, sich einfach nur um seine eigene vier Wände zu kümmern. 

 

© Amrei Marie

Axel Scheffler, Autor

Es ist eine wirklich schwierige Frage! Vielleicht ist ein erfülltes Leben wirklich wichtig, das einen einigermaßen glücklich macht – auch wenn ich nicht an ständiges Glück glaube.

Ich bin beispielsweise glücklich mit meiner Familie und mit meinen Lebensumständen – damit bin ich relativ zufrieden.

Außerdem ist Offenheit und Neugier für das Leben und für andere Menschen sehr wichtig. Aber daran muss man ständig arbeiten!

© Simin Kianmehr

Jürgen Becker, Kabarettist

Wichtig ist, dass der Mensch Kenntnis von der Welt hat, in der er lebt: Von dieser Wirklichkeit und vor allem von der Geschichte. All das, was jetzt passiert hat eine lange Geschichte. Dieser Augenblick jetzt hat eine Vorgeschichte. Ich finde es notwendig, dass wir wissen, was das für Situationen sind, in denen wir uns befinden und wie sie entstanden sind. Wie weit hat die Geschichte uns zu dem gemacht, was wir jetzt sind?

Ich habe irgendwie mal gemerkt, dass all das, was jetzt passiert und bei dem man häufig denkt `Was war denn das? Wieso ist es so gekommen?` eine Vorgeschichte hat. Das ist ja alles schon vorbereitet gewesen. Es ist wichtig sich zu fragen, in welchem Maß ich in diesem Vorgang von außen gesteuert worden bin und in welchem Maß ich subjektiv der Entscheidende in diesem Prozess bin? Darauf kommt es an: Herr meiner Entscheidungen zu sein! Aber ich muss wissen, dass die Entscheidung immer auch durch äußere Umstände mitbestimmt wird.

© Smalltown Boy (CC BY-SA 3.0)

Jeanette Biedermann, Musikerin und Schauspielerin

Ich glaube, es ist wirklich wirklich wichtig, dass man versucht, stets ein möglichst guter Mensch zu sein und liebevoll zu sein. Denn wenn man mit Liebe durch das Leben geht, dann ist man immer auf der richtigen Seite und dann wird es einem immer gut gehen, weil man das auch zurück bekommt.